Signatur: Arno

Arno Stallmann: Projekte

Theater als Bürgerforum


(Pina Bausch Zentrum, Wuppertal)

In Wuppertal entsteht das Pina Bausch Zentrum, das neben der Kompanie und der Pina Bausch Foundation auch Gastspiele und ein Bürgerforum beherbergen soll. Um diese vierte Säule glleichberechtigt neben den anderen entstehen zu lassen, arbeite ich daran, bürgerschaftliches Engagement auf die Bühne zu holen: Wie erzählt sich gesellschaftliche Initiative? Und wie stellt sie sich dar?

»Am Ende des Sommers«,


Drehbuch für ein abendfüllendes Melodram

Sommerferien. Maks erfährt, dass sein Freund Franz aus dem Jugendgefängnis kommt. Sexueller Missbrauch. Er weiß, dass Franz ihn suchen wird. Und flieht. Flieht vor seiner Schuld an Franz und ihrer gemeinsamen Schuld an Deborah. Drei Kinder, die einfach erwachsen werden wollten. Aber du wirst nicht einfach erwachsen.

Coming of Age, Western, Melodram. Ruhrgebiet, heute. In Entwicklung.

Genossenschaftskneipe für Demokratie


(Trink----Genosse, Köln)

In Köln entsteht derzeit eine Genossenschaftskneipe, die beispielhaft Straße, Stadt, Demokratie und Wirtschaft verändern soll. Der ständige demokratische Entscheidungs- und Gestaltungsprozess soll dabei mit Methoden des Service Design Thinkings erprobt werden.

Fragen der gemeinsamen Indentität und der gemeinsamen Ziele sind Fragen der eigenen Erzählung. Gemeinsam mit den Genossinnen und Genossen ist daraus bisher zum Beispiel der Videoclip für eine Crowdfunding-Kampagne entstanden. Außerdem beteilige ich mich an der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Blog für Film, Erzählung & Dramaturgie


(filmschreiben.de)

»We can cover that by a line of dialogue« -- laut Hitchcock ist das die Lösungsstrategie schlechter Drehbuchautoren, bei filmschreiben.de ist Dialog Programm: Nicht zwischen den Figuren, sondern den Autoren.

filmschreiben.de ist ein Fachblog über Erzählen, Dramaturgie und Stoffentwicklung. Eine wachsende Zahl verschiedener Autorinnen und Autoren aus dem Film, der Dramaturgie und dem kreativen Schreiben teilen mit ihren Lesern und miteinander ihre Erfahrungen. Daran sollen die Geschichten gewinnen, und an guten Geschichten gewinnen wir alle.

Erzählung statt Leerstand


(Initiative Kreuzkirche, Wuppertal)

Die Initiative Kreuzkirche engagiert sich für die Umnutzung einer leerstehenden Wuppertaler Kirche. Die soll stattdessen mit Projekten gefüllt werden, die offen, sozial, spirituell und/oder im Quartier verwurzelt sind.

Zusammen mit den Mitgliedern des Vereins arbeite ich an der Kommunikation untereinander und der Kommunikation der gemeinsamen Idee nach Außen.

»Interessen erzählen«

,
Artikel in »Was ist Public Interest Design?«

Eine Erzählung birgt und offenbart Interessen, solche ihrer Autorin oder ihres Autors, solche ihrer Figuren, und solche ihres Publikums. Die (gestaltende) Funktion der Erzählung beinhaltet die Veröffentlichung der Interessen, ihre Verhandlung im Konflikt zueinander, und die Organisation in Interessensgruppen. Öffentliches Interesse ist veröffentlichtes, ist erzähltes Interesse.

»Was ist Public Interest Design?«, herausgegeben von Christoph Rodatz und Pierre Smolarski, ist ein Fachbuch, das wie der gleichnamige Wuppertaler Masterstudiengang Fragen der Gesellschaft mit jenen von Entwurf und Gestaltung verbinden soll. Mit Beiträgen von Gernot Böhme, Friedrich von Borries, Bazon Brock, Heike Delitz, Jesko Fezer -- und mir.

»Public Positions 3«


Vortragsreihe (Bergische Universität Wuppertal)

Die öffentliche Vortragsreihe »Public Positions« des Masterstudiengangs Public Interest Design der Bergischen Universität Wuppertal lädt Referenten ein, die Positionen zu Gesellschaft, Öffentlichkeit und Gestaltung beziehen, um gemeinsam mit den Studierenden ein Verständnis ihrer Aufgaben und Verantwortungen als Public Interest Designer zu diskutieren.

Public Interest Design ist ein Studiengang, der sich mit Stadt- und Demokratieentwicklung, Teilhabe, und gesellschaftlicher Transformation befassen -- und wie diese durch uns, durch andere, durch alle gestaltet werden. Die Organisation der dritten Staffel (Wintersemester 2017/18) der Vortragsreihe, u.a. mit Bernd Kniess und Jesko Fezer, lag in meiner Hand.

»Schlag den Staat«

,
Schauspiel, mit Emel Aydogdu

Flüchtlinge als Spielball der Politik, Flucht als Spielshow für die Zuschauer. Wer packt den besseren Koffer, wählt die bessere Route, und errät den Typ der Waffe, die ihm an den Kopf gehalten wird?

Premiere: August 2016. Buch mit & Regie: Emel Aydogdu. Theater Kohlenpott Herne.

»Schlafende Hunde«

,
Skript für einen gezeichneten Kurzkrimi

Eine Wirtschaft, doch etwas ist anders: Zwei Theken, zwei Wirte, zwei Mädchen. Darüber die blinde Alte. An der Tür der tote Hund, der das Gift für sie trank. Klopfen von Absätzen zum Zeitpunkt der Tat. Die Wirte sollen die Mädchen feuern, aber die hören nicht, die ficken die. Und alles was der Ermittler weiß ist, dass es auch ein Mann mit Augenklappe, Papagei und Holzbein gewesen sein kann.

Krimi, Märchen. Eine Wirtschaft im Nirgendwo, eine Nacht im Nirgendwann. In Überarbeitung. Leseprobe (PDF).

»Spätsommer und Liv«

,
Drehbuch für ein abendfüllendes Melodram

Liv isst nicht mehr. Sie konnte schon vorher nicht viel: Sie konnte schlafen und weinen, und jetzt kann sie nicht mal mehr essen. Ihre Eltern wollen keine Zwangsernährung. Irgendwann ist auch mal gut. Adrian, Familienhelfer vom Jugendamt, entführt Liv, hält sie durch künstliche Ernährung am Leben und versucht verzweifelt sie zum Essen zu bewegen. Um jeden Preis.

Radikales Melodram. Großstadt, heute. Drehbuch, vierte Fassung. Ausgezeichnet mit einer Lobenden Erwähnung der Jury »Bestes Drehbuch« bei Sehsüchte / Schreibsüchte 2015. Pitch (PDF), PDF.